St. Hubertus-Schützenbruderschaft


Die wichtigsten Ereignisse in unserer Geschichte

2004In der Zeit von Ostern bis zum Schützenfest 2004 hat die Bruderschaft in Eigenleistung den bestehenden Speiseraum umgebaut und erweitert. Der Vorstand und einige Schützenbrüder leisteten hierbei über 3.500 Arbeitsstunden. Hierdurch steht der Briloner Bevölkerung ein weiterer Raum für Veranstaltungen bis 100 Personen zur Verfügung.

2002Anläßlich der Mitgliederversammlung wird am 2.2.2002 die offizielle Internetseite der Schützen unter der Adresse www.schuetzen-brilon.de vorgestellt. Der Schritt ins World Wide Web zeigt einmal mehr wie in der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Tradition und Moderne Hand in Hand gehen.

1998
An die Schützenhalle werden der Hubertussaal angebaut sowie die Toilettenanlagen erneuert und erweitert. Die Schützenbrüder erbringen hierzu ca. 13 000 Std. Eigenleistung. Etwa 80 000 DM können als Spenden eingenommen werden. Insgesamt investieren die Schützen rd. 1,5 Mio. DM in ihre "gute Stube".

1992Mit einem Festakt und der Eröffnung einer Ausstellung zum Schützenwesen in Brilon am 2. Februar läutet die Bruderschaft ihr 575-jähriges Jubiläum ein. Den Festzug anl. des Jubiläumsschützenfestes im Mai bereichern zahlreicheSchützenbruderschaften und Musikkapellen aus dem ganzen Sauerland. Jubiläumsschützenkönig wird der amtierende Schützen- und Stadtschützenkönig Stefan Rosenbaum.


Die noch lebenden Könige im Jubiläumsjahr mit dem amtierenden König.

1991


Schützenkönig Stefan Rosenbaum erringt beim Stadtschützenfest in Thülen die Würde des Stadtschützenkönigs.

1991


An der Ecke Derkerborn/Elisabethstraße errichten die Schützen ein Heiligenhäuschen zu Ehren des Patrons der Bruderschaft, des hl. Hubertus.

1984Die Tradition des Pokalschießens (Kleinkaliber) wird wieder neu in das Jahresprogramm aufgenommen. An mehreren Wochenenden im Frühjahr werden auf einer 50-m-Bahn in der Schützenhalle die besten Scheibenschützen im Stadtbereich ermittelt.

1978Die Briloner St. Hubertus-Schützen sind zum zweiten Mal Ausrichter des Kreisschützenfestes des Kreisschützenbundes Brilon.

1975Nach der kommunalen Neugliederung schließen sich die 19 Schützenbruderschaften und -vereine im Stadtbereich zum Stadtschützenverband Brilon zusammen.

1969Die Schützen des Sauerländer Schützenbundes feiern zum zweiten Mal ihr Bundesschützenfest in Brilon.

1967Mit einem gesonderten Jubiläumsschützenfest begeht die Bruderschaft ihr 550-jähriges Bestehen. Jubiläumsschützenkönig wird Georg Entrup (König von 1928).

1963


Bundesschützenfest in Anröchte: Der amtierende Briloner König Hermann Becker wird Bundesschützenkönig des Sauerländer Schützenbundes.

1960


Kreisschützenfest in Obermarsberg: Der Briloner König Gottlieb Henke wird Kreisschützenkönig des Kreisschützenbundes Brilon.

1959Die Briloner Schützen sind Gastgeber für das Bundesschützenfest des Sauerländer Schützenbundes.

1958Die Briloner Schützen sind Gastgeber für das Kreisschützenfest des Kreisschützenbundes Brilon.

1949Das erste Schützenfest nach dem Zweiten Weltkrieg findet statt. Das Vogelschießen erfolgt mit der Armbrust, da Gewehre noch verboten sind.

1948Unter der britischen Militärregierung sind waffentragende Vereine, zu denen auch Schützenvereine gehören, verboten. Mit der Annahme einer neuen Satzung stellt die vormalige Briloner Schützengesellschaft ihren kirchlichen und bruderschaftlichen Charakter in den Vordergrund und wird damit als St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1417 Brilon neu genehmigt.

1936Die nationalsozialistischen Machthaber betreiben die Gleichschaltung der Schützenvereine als reine Schießsportgruppen. Es erfolgt die zwangsweise Eingliederung in den Reichsbund für Leibesübungen.

1924Die Briloner Schützen reissen ihre Halle nieder und errichten einen Neubau, der bezüglich seiner Größe von großem Weitblick zeugt.

1867Der im Vorjahr begonnene Bau der ersten Schützenhalle wird vollendet. Sie stand am westlichen Ende der heutigen Halle.

1842Änderung der Statuten

1841Der Briloner Schützenkönig erwählt sich erstmalig eine Königin.

1825Erlass neuer Statuten

1817Nach dem Übergang des kurkölnischen Sauerlandes an das Königreich Preußen (1816) wird am 15. Februar im Amtsblatt der Regierung zu Arnsberg eine Verfügung des Oberpräsidenten von Vincke vom 27. August 1816 abgedruckt. Dieser regt darin an, dass die alte und löbliche Übung des Scheiben- und Vogelschießens an den Orten, wo es früher stattgefunden habe, wieder aufleben, und wo nicht, neu eingeführt werden solle. Durch vormalige Offiziere der Briloner Schützenbruderschaft wird diese Anregung umgehend aufgegriffen und mit der Wahl eines Vorstandes die Schützengilde neu ins Leben gerufen.

1802-1816Nachdem die Bedeutung der Schützen immer mehr zurückging, verloren sie in der hessen-darmstädtischen Zeit mit der Einführung der Landwehr 1814/15 ihre polizeilichen Aufgaben und somit eine wesentliche öffentliche Grundlage. Sie wurden zwar nicht verboten, lösten sich faktisch aber überall im Sauerland nach und nach auf. Im Briloner Schützenbuch heisst es hierzu, dass die Schützengesellschaft von "der vorigen Landesregierung bey Constituirung der Landwehr aus aller Activitaet gesetzt" worden sei.

1750Die Schützen legen ein "Renoviertes Schützenbuch" als Ersatz und in Nachfolge des 1742 verbrannten Schützenbuches an, in dem aus der Erinnerung bestehende Rechte - z.B. aus Darlehen - niedergelegt und u.a. künftige personelle Veränderungen festgehalten wurden.

1742Bei einem großen Stadtbrand werden auch zahlreiche Unterlagen der Schützen ein Raub der Flammen, u.a. das bis dahin geführte Schützenbuch mit den Namen aller Kapitäne, Unteroffiziere und Schützenbrüder.

1569Die Briloner Schützen geben sich eine neue Satzung, da die in der Satzung von 1417 dargelegten Grundsätze teilweise "verdustert" gewesen und nicht mehr gebührend beachtet worden seien. Das Schützenfest (Zusammenkunft der Schützen und das Vogelschießen) wird vom Tag St. Catharina am 25. November auf den Johannistag am 24. Juni verlegt.

1527Aus nicht näher bezeichneter "sonderlicher Ursache" wird in Brilon eine weitere Schützengilde, nämlich die der "jungen Schützenbrüder" gegründet, der 50 junge ehrliche Bürger beitreten. Als "Kleinod der Stadt" wurde jedem von ihnen eine Armbrust anvertraut. Die weitere Entwicklung dieser Schützengilde ist unbekannt, da sie in späteren Unterlagen nie mehr erwähnt wird. Im Zusammenhang mit dieser Gründung wird auch erstmalig für Brilon das Vogelschießen als alter Brauch der "alten Schützengesellschaft" erwähnt.

1417


Am 2. Februar gibt sich die Gesellschaft der Schützen Statuten. Die Urkunde hierzu, die schon bruderschaftliche Elemente enthält, ist in einer Abschrift aus der Mitte des 15. Jahrhunderts erhalten und stellt die älteste namentliche Erwähnung der Briloner Schützen dar.

1362Die Stadt Brilon erlässt eine Waffenordnung, mit der alle waffenfähigen Bürger verpflichtet werden, sich beim Läuten der Sturmglocke vor die Stadttore zu begeben und den Anweisungen des Kriegsrates Folge zu leisten.

um 1217Im Jahre 1220 wird Medebach die Rechte der Städte Brilon und Rüthen verliehen. Es ist die älteste überlieferte Bezeichnung Brilons als Stadt. Die Verleihung der Stadtrechte, über die keine Urkunde mehr vorliegt, erfolgte nachweislich durch den Kölner Erzbischof Engelbert I. von Berg (1216-1225). 1217 dürfte auf Grund dessen längeren Aufenthaltes im Sauerland in Verbindung mit seiner Befestigungspolitik gegenüber Paderborn als Zeitpunkt für die Stadterhebung wahrscheinlich sein.

973Am 4. Juni bestätigt Kaiser Otto II. dem Bistum Magdeburg dessen Besitz in Westfalen, wobei Brilon an dritter Stelle genannt wird. Es handelt sich um die erste noch überlieferte Erwähnung Brilons.


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