St. Hubertus-Schützenbruderschaft


Die Schnade mit Waldeck


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Der Marschweg des Schnadezuges:
Nachdem sich die Schnadebrüder mit einem Blumenstrauß am Hut auf dem Marktplatz versammelt haben, zieht die Schnade nach traditionellem Begrüßungsritus zum Keffelker Tor hinaus zur Galmeistraße. Unterhalb des Tettler über die Bundesstraße 7 nach Hoppeke, wo vor Willmes Haus der Schnadestein begrüßt wird, an dem vor 2 Jahren die Blumenschnad endete. Dann fängt die eigentliche Schnad an und nimmt ihren Weg durch das untere Bremecketal, über den Diebespfad in der Schwartmecke durch das Streitsiepen. Hier wird der erste Rezeß verlesen.

" Schnadebruder, vergiß nicht, nach der Verlesung des ersten Rezesses den Grenzstein mit Deinem Blumenstrauß vom Hut zu krönen und einen Eichenbruch an Deinen Hut zu stecken. Das ist alter Schnadebrauch!"

Weiter geht es über den Hohen Altar, die Butterdelle, den Dreiskopf zum Frühstücksplatz am Hohen Eimberg.

Hier wird eine Rast von etwa 2 Stunden eingelegt.

Nun geht es den Hohen Eimberg herunter über die Waldecker Straße, die Wetzsteinbieke hoch bis auf die Richtplätze am Entenschnabel, von dort runter zu den Fensterpösten an die Schmala, vorbei am großen Kluskopf, am Rehkopf zum Lagerplatz Am Honigknäppchen.

Der Rückmarsch wird gegen 18.00 Uhr angetreten.

Am Derkerstein verhält die Spitze des Zuges zum Aufschließen. Durch das Derkere Tor erfolgt der geschlossene Einmarsch in die Stadt, unter dem Geläut aller Glocken. Nach dreimaligem Umzug um den Kump löst sich der Schnadezug vor dem Rathaus auf.

Diese Schnade wird 2024 wieder gegangen.

Der Schnadezug formiert sich zu folgender Marschordnung, die gleichermaßen für den Ausmarsch, wie für den Einmarsch am Abend gilt:
  1. Die Mannesjugend
  2. Das Tamourkorps der Freiwilligen Feuerwehr
  3. Die Blasmusik
  4. Der Stadtschreiber mit der Städtischen Standarte
  5. Der Bürgermeister und der Forstdirektor
  6. Der Schützenkönig, Schützenmajor und Adjudant
  7. Die Mitglieder des Rates der Stadt Brilon
  8. Die Bürgerfahne
  9. Die städtischen Forstbeamten mit ihren Haumeistern
  10. Die Offiziere der St. Hubertus- Schützenbruderschaft von 1417 mit den 5 Schützenkompanien
  11. Der Traditionsesel "Huberta", das illegale Wappentier der Stadt Brilon
  12. Fußvolk


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